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Ursula Zindel-Hilti Stiftung

Vorwort der Stifterin

Leider ist es eine traurige Tatsache, dass viele Kinder, Jugendliche und junge Frauen auf der Schattenseite des Lebens stehen. Von der Gesellschaft ausgestossen, verachtet und diskriminiert, werden sie jeglicher Hoffnung und Perspektiven beraubt. Licht in das Leben dieser hilfsbedürftigen Menschen zu bringen und ihnen nachhaltig zu helfen, war mein Beweggrund für die Gründung der Ursula Zindel-Hilti Stiftung im Jahr 2006.

Die Stiftung setzt sich dafür ein, dass Kinder, Jugendliche und junge Frauen, deren Alltag von Armut, Angst, Missbrauch und Rechtlosigkeit geprägt sind, Hilfe bekommen. Sie sollen eine sichere Unterkunft, medizinische Hilfe, Nahrung und Ausbildung erhalten. Dies versuchen wir – wenn immer möglich – innerhalb ihres familiären Umfeldes zu erreichen, sodass auch die Lebensumstände der betroffenen Familien verbessert werden können. Die Zusammenführung von Kindern, Jugendlichen und jungen Müttern mit ihren Familien ist daher von grosser Bedeutung. Wenn dies nicht möglich ist, versuchen wir ein familienähnliches Umfeld zu schaffen – ein neues Zuhause, das Geborgenheit bietet, eine liebevolle Betreuung sicherstellt und eine angemessene Förderung gewährleistet. Unser Ziel ist es, junge Menschen dabei zu unterstützen, einen Weg aus der bitteren Armut zu finden. Wir wollen ihnen bessere Entwicklungschancen und neue Zukunftsperspektiven eröffnen. Deshalb konzentrieren wir unsere Unterstützungsleistungen auf Social Entrepreneurs und Organisationen, die vor Ort die Ursachen für die herrschenden Missstände nachhaltig bekämpfen und sich dafür einsetzen, dass diese jungen Menschen ein menschenwürdiges Leben führen können.

Ursula Zindel-Hilti
†  7. November 2016

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In Memoriam Ursula Zindel-Hilti

Am 7. November 2016 hat die Stiftungsgründerin, Ursula Zindel-Hilti, ihre letzte Reise angetreten.

Ihre unglaubliche Kraft den nahenden Tod zu akzeptieren, nicht zu klagen und die verbleibende Zeit bestmöglich zu nutzen wird uns allen in beispielhafter Erinnerung bleiben.

Seit der Gründung ihrer Stiftung 2006 war es ihr grösstes Anliegen, Menschen in Notlagen und schwierigen Situationen zu helfen und ihnen den Weg in eine bessere Zukunft zu ermöglichen.

Dank ihres grossen Verantwortungsbewusstseins, beeindruckenden Engagements und ihrer Zielstrebigkeit konnte viel Gutes bewirkt werden.

Durch ihre weise Voraussicht wird es dem Stiftungsrat möglich sein, ihr Werk fortzusetzen und noch viele Projekte zu unterstützen, welche für Frauen und Kinder Wege finden, in einem gesicherten Umfeld durch Vermittlung von Wissen die Zukunftsperspektiven zu verbessern.

Es ist uns Ehre und Freude die Tätigkeiten der Stiftung in ihrem Sinne fortzufühen.

Für den Stiftungsrat
Dr. Marion Matt, Präsidentin